Nov 19

Zahnärzte helfen nicht nur bei Zahn-und Kieferproblemen, sie können auch zur Beratung und zur Gesundheitsprophylaxe zu Rate gezogen werden.

Etwa drei von vier Personen leiden im Laufe ihres Lebens mindestens einmal an Parodontitis. Ungefähr vierzig bis fünfzig Prozent aller Zahnverluste im Erwachsenenalter, oft sind es leider ganz gesunde Zähne, sind auf diese Erkrankung zurückzuführen.
Das gesunde Zahnfleisch ist blassrosa und liegt sehr straff um die Zähne. Nach dem Essen und dem Putzen blutet es selbstverständlich nicht.

Das würde auch so bleiben, wenn sich nicht bakterielle Belege, auch Plaque genannt, auf den Zahnflächen bilden würde. Werden diese Belege beim Putzen nicht gründlich entfernt, erzeugen diese Bakterien giftige Stoffe, die dann zur Zahnfleischentzündung führen.

Das Zahnfleisch ist dann geschwollen und gerötet. Es liegt auch nicht mehr straff um die Zähne. Das Zahnfleisch reagiert sehr empfindlich und es können bei der Reinigung Blutungen auftreten.

Beispielsweise Zahnärzte in Heidelberg können bei einer regelmäßigen Kontrolle gewährleisten, dass parodontale Erkrankungen nicht übersehen werden. Im Falle einer Entzündung kann rasch und vorallem frühzeitig die richtige Therapie eingeleitet werden.
Machen Sie deshalb zweimal im Jahr eine Kontrolle bei Ihren Zahnärzte in Heidelberg und lassen Sie sich über Ihr eigenes Parodontoserisiko aufklären. Sie werden dabei auch beraten, wie man mit Hilfsmittel zur Zahnpflege, wie zum Beispiel Zahnseide und Zahnzwischenraumbürstchen, Plaque nachhaltig entfernen kann.

Kommt es zu keiner Behandlung der Parodontose, schreitet die Entzündung unaufhaltsam weiter. Rauchen und Stress begünstigen die Ausbreitung der Entzündung. Der Körper mobilisiert Abwehrmechanismen, dadurch kommt es zum Abbau der Verankerungsfasern und des Knochens. Die Zähne verlieren an Halt und werden locker. Wird die Entzündung nicht behandelt und eingedämmt, kann der Zahn verloren gehen. Zum Glück sind aber nicht alle Zähne von der Erkrankung betroffen, Parodonditis kann sich auch nur an einzelnen Stellen manifestieren. Durch die Entzündung kann aber auch der gesamte Organismus geschädigt werden. Wissenschaftliche Untersuchungen verweisen auf einen direkten Zusammenhang zwischen Parodontose und Diabetes mellitus, Herzinfarkt, Schlaganfall, Arthritis und sogar ein erhöhtes Risiko für Frühgeburten.

Der Zahnarzt kann helfen.


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